Organisationen verstehen mit dem Doppel-Spagat-Modell
In diesem Modell werden zwei Polaritäten integriert betrachtet:
• Person versus Organisation
• weiche versus harte Faktoren
Im Doppel-Spagat-Modell liegt die „Organisationskultur“ der „Persönlichkeit“ auf einer Höhe gegenüber. Eine Organisationskultur wäre danach so etwas wie die Persönlichkeit einer Organisation. Und tatsächlich billige ich – wie viele Berater von Organisationen – einer Organisation so etwas wie eine eigene Persönlichkeit zu. Damit wird der Erfahrung Rechnung getragen, dass Organisationen erstaunlich gleichförmige Verhaltensmuster – ausgedrückt durch ihre Mitglieder – zeigen; und das selbst bei hoher Fluktuation der Beteiligten. Hinter diesen Verhaltensmustern kann der intuitiv-empathische Beobachter Wertesysteme und Glaubenssätze erkennen, die einen Sog auf alle Organisationsmitglieder entwickeln, kulturkonform zu denken, zu fühlen und zu handeln. Das kulturkonforme Verhalten der Mitglieder stärkt dann rekursiv wiederum die Ausprägung und die Kontinuität der Organisationskultur.
